Invisalign -
Diagnostik und Behandlungsplan
Invisalign, die perfekte Behandlungsmethode für jeden?
Nein. Invisalign ist leider nicht für jeden Patienten geeignet. Nicht jede Zahnfehlstellung lässt sich durch diese Methode korrigieren. Für welchen Patienten diese Behandlung möglich ist, kann nur ein entsprechend geschulter und zertifizierter Kieferorthopäde nach einer umfassenden Diagnose feststellen. Manchmal kann es sinnvoll sein, Invisalign mit einer herkömmlichen Behandlung zur Zahnkorrektur zu kombinieren. Auch als Behandlungsmethode für Kinder ist Invisalign nicht geeignet.
Welche Möglichkeiten der Behandlung sich im konkreten Fall bieten, erläutern wir Ihnen gerne.
Einen ersten Überblick über die Möglichkeiten von Invisalign gibt Ihnen die folgende Aufstellung.
Möglich:
Die invisalign-Methode empfiehlt sich vor allem bei:
- Lücken in der Größenordnung von bis zu 6 mm
- leichtem und mittlerem Engstand
- wenn die Möglichkeit der interdentalen Schmelzreduktion ("Stripping") gegeben ist
- leichten bis mittleren dentalen Engständen mit Aufrichtung, Drehung und Expansion der Zahnreihen
- kieferorthopädischen Rezidiven der Zahnfehlstellung
Vor Beginn einer Invisalign-Therapie sollte völlige Zahngesundheit gewährleistet sein. Während einer laufenden Behandlung mit Alignern dürfen keine die Zahnform verändernden Maßnahmen durchgeführt werden. Hierzu zählen sämtliche prothetischen Versorgungen, aber auch Füllungen oder Zahnversiegelungen. Diese Maßnahmen sollten vor Beginn der Invisalign-Therapie vom Zahnarzt in Zusammenarbeit mit dem Kieferorthopäden abgeschlossen worden sein! Parodontale Recallbehandlungen können unbedenklich weitergeführt werden. Regelmäßige Kontroll- / und Prophylaxetermine sind wünschenswert.
